Entwicklungen auf dem deutschen Weinmarkt
Der deutsche Weinmarkt steht im Wettbewerb der globalen Weinwirtschaft. Die Übersättigung der Märkte erfordert eine marktorientierte Unternehmensführung, die in ihren strategischen Entscheidungen auf die komplexen Vorgänge des Weinmarktes abgestimmt ist. Der rasante Wandel der Getränkewirtschaft berührt dabei auch die Weinwelt. Hier sind der allgemeine Preisdruck, Premiumization und der demografische Wandel als drei massgebliche Entwicklungen auszumachen. Damit beschäftigten sich Bastian Klohr und Sophie Ghvanidze, beide akademische Mitarbeiter im Studiengang Weinbetriebswirtschaft, sowie Milena Weis, Studentin der Weinbetirebswirtschaft. Der zugehörige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Weinbau (Ausg. 7/2012, 22-23) erschienen.
aus Der Deutsche Weinbau, Ausgabe 7/2012, Seite 22-23
Landesregierung bewertet FairChoice positiv
Professor Armin Gemmrich, Vorstand des Deutschen Instituts für Nachhaltige Entwicklung e.V. an der Hochschule Heilbronn, freut sich über die Empfehlung der Landesregierung von Baden-Württemberg. Alexander Bonde, Minster für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, antwortet auf die Anfrage die Anfrage des Abgeordneten Arnulf von Eyb, Hohenlohekreis, folgendermaßen und zeigt dadurch, wie die Landesregierung das Pilotprojekt FairChoice-Siegel der Hochschule Heilbronn einschätzt.
„Die Hochschule Heilbronn ist einen innovativen Weg für den Weinbau in Baden-Württemberg gegangen. Sie hat mit der FairChoice-Zertifizierung eine Plattform für die Betriebe geschaffen, mit der diese ihren Nachhaltigkeitsstatus überprüfen lassen können. Die Betriebe können die Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit, die zur Erlangung des Zertifikats geführt haben, als Instrument des Marketings einsetzen. Die Landesregierung sieht die Umsetzung solcher Konzeptionen positiv.“
Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 594 27. 09. 2011
Der gemeinnützige Verein Deutsches Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V. bietet eine Plattform für einen Dialog zwischen allen Beteiligten im wirtschaftlichen Prozess rund um die nachhaltige Entwicklung.
Minister Bonde informiert sich über neues FairChoice®-Siegel für nachhaltigen Wein
Am heutigen Montag hat sich der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, auf dem Weingut Friedrich Zimmerle in Korb über das Thema „Nachhaltiger Weinbau“ informiert, eingeladen durch das Deutsche Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V. (DINE) an der Hochschule Heilbronn.
Das Weingut Friedrich Zimmerle ist in Württemberg das erste, das mit dem neuen Nachhaltigkeitssiegel FairChoice® zertifiziert wurde. Erst im August 2010 hatte das DINE e.V. die Entwicklung eines Nachhaltigkeits-Kriterienkatalogs für deutsche Weine initiiert. Das von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Projekt „Studie zur Entwicklung eines Kriterienkatalogs für die nachhaltige Weinwirtschaft“ wurde bereits in mehreren Pilotbetrieben realisiert und ist nun erfolgreich abgeschlossen. Es soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Weine verbessern und vorantreiben sowie Verbraucher für das Thema Nachhaltigkeit – insbesondere für nachhaltig produzierten Wein – sensibilisieren. Minister Bonde zeigte sich beeindruckt von der Qualität des Weins und weist auf die große Bedeutung von Nachhaltigkeit im Weinbau hin: „Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit schließen sich nicht aus, sondern bedingen sich. Mit einer klugen Nachhaltigkeitsstrategie eröffnen sich viele erfolgversprechende Chancen: neue Kunden, mehr Effizienz und Innovation.“ Weil für die grün-rote Landesregierung effizienter Umwelt-, Klima- und Naturschutz, hohe Lebensqualität und nachhaltige Wirtschaftskraft zusammengehörten, werde die Koalition eine neue Nachhaltigkeitsstrategie mit klaren und nachprüfbaren Zielen entwickeln, kündigte Bonde an.
Angehende Weinbetriebswirte betreiben Webmonitoring
Unter der Leitung von Claudia Brözel M.A., akademische Mitarbeiterin im Studiengang Tourismusmanagement der Hochschule Heilbronn, führten die Studierenden verschiedener Studiengänge im Rahmen der Lehrveranstaltung Marktforschung im Sommersemester 2011 Webmonitoring durch. Weitere Informationen zur Lehrveranstaltung und den bearbeiteten Themen finden Sie hier. Im Rahmen dessen untersuchten vier Studierende der Weinbetriebswirtschaft – Georg Berthold, Jonas Hald, Roman Herzog und Jakob Thamm – wie in Social Media über Champagner diskutiert wird. Die zugehörige Ausarbeitung können Sie hier einsehen.
Beitrag des Studiengangs Weinbetriebswirtschaft beim OIV-Kongress
Der 34. Weltkongress der OIV – die Organisation für Rebe und Wein – stand unter dem Motto “The Construction of Wine – A Conspiracy of Knowledge and Art” und fand vom 20. bis 27. Juni in Porto, Portugal statt.
Der Studiengang Weinbetriebswirtschaft war auf dem Kongress durch die Akademische Mitarbeiterin Sophie Ghvanidze M.A. vertreten. Unter dem Titel „Segmentierung der deutschen Weinkonsumenten hinsichtlich der Präferenzen für Weinherkunftsländer“ präsentierte sie die Forschungsergebnisse ihrer Studie. Die empirische Analyse wurde im Rahmen der Doktorarbeit von Sophie Ghvanidze in Zusammenarbeit mit der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt.
Die OIV ist eine zwischenstaatliche, wissenschaftliche und technische Einrichtung, die die Interessen von 44 Mitgliedstaaten vertritt. Sie legt Standards fest und gibt Empfehlungen für den Weinbau. Die OIV umfasst mehrere Kommissionen, die sich unter anderem mit den Themen Recht & Wirtschaft im Weinbaubereich und Weinwissenschaft befassen.
Studiengang Weinbetriebswirtschaft nimmt an internationaler AWBR-Konferenz teil
Bei der internationalen Konferenz der Academy of Wine Business Research (AWBR) in Bordeaux wurde der Studiengang Weinbetriebswirtschaft der Hochschule Heilbronn durch die Akademische Mitarbeiterin Sophie Ghvanidze M.A. vertreten. Die Konferenz stand unter dem Motto „The Faces of Wine Sustainability“ und fand vom 9. bis 11. Juni an der Bordeaux Management School in Frankreich statt. In Zusammenarbeit mit der Georg-August-Universität Göttingen promoviert Sophie Ghvanidze zum Thema Herkunftseffekte des Weines. Unter dem Titel „County-of-Origin Effect of Georgian Wine on German Wine Consumers“ präsentierte sie die Forschungsergebnisse ihrer Studie auf der AWBR Konferenz.
Darüber hinaus stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschungsergebnisse aus den Themenbereichen von Konsumentenverhalten und äußerer Produktgestaltung bis hin zu Branding und Supply-Chain-Management für das Produkt Wein vor. Die gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in die Lehre einfließen und damit an die Studierenden des Studiengangs Weinbetriebswirtschaft weitergegeben.



![Arming Gemmrich Armin Gemmrich [Foto: AG]](http://weinbetriebswirtschaft.de/wp-content/uploads/gemmrich.jpg)



