Projektpräsentation in der WG Brackenheim
Am gestrigen Donnerstag fand der Höhepunkt des aktuellen Semesters in der Lehrveranstaltung Marketing Fallstudien statt. Die Studierenden des aktuellen dritten Semesters konnte dabei ihre in den Grundlagenvorlesungen erworbenen Marketingkenntnisse anwenden. Zielsetzung und gleichsam Aufgabenstellung war es, eine Produktinnovation umzusetzen. Um zum einen den trockenen Vorlesungsalltag zu erfrischen und zum anderen unter realen Bedingungen zu wirken, wurde das Projekt in enger Verbindung mit einem Unternehmen der Weinwirtschaft durchgeführt. Als Umfeld der Ideengenerierung fungierte die Weingärtnergenossenschaft Brackenheim. Dabei galt es in einem ersten Schritt eine Situationsanalyse durchzuführen. Die anschließende Strategieentwicklung und Zielgruppendefinition wurde aus den erarbeiteten Erkenntnissen entwickelt. Darauf zugeschnitten arbeiteten die Studierenden in sechs Gruppen jeweils eine Produktidee aus. Unterstützung im Hinblick auf den Kreativitätsprozeß und das Produktdesign der Produktidee kam dabei von Diplom Designerin Heike Raap. Die Präsentationen der Studierenden zeichneten sich durch überaus kreative Leistungen aus und legten innovative Produktkonzepte dar, mit denen sich neue Absatzpotenziale erschließen lassen. Teilweise wurden sogar Prototypen gezeigt und zur Verkostung angeboten. Thilo Heuft, Geschäftsführer der WG Brackenheim, zeigte sich von den Produktideen begeistert. „Echt geil“ waren seiner Ansicht nach einige Produktkonzepte, von denen er sich auch vorstellen kann, sie in Zukunft zu realisieren. Wir dürfen gespannte sein, ob wir einige der Produktinnovationen, deren Markennamen natürlich noch nicht veröffentlicht werden können, bald in den Handelsregalen, Gastronomiebetrieben und Szenebars Deutschlands sehen werden.
Weingut Schiefer realisiert Studienprojekt
Das Weingut Michael Schiefer, Lauffen am Neckar, öffnet vom 22. bis 27. November 2011 zum ersten Mal in seiner noch jungen Geschichte den Besen in der Alten Kelter in Lauffen. Die Entwicklung des Konzepts zum Besen geht auf ein Studienprojekt einer Gruppe von Studierenden der Weinbetriebswirtschaft zurück. In der Lehrveranstaltung Marketing-Fallstudien des Wintersemesters 2010/11 hatten die Studierenden die Aufgabe, anhand von betrieblichen Praxisbeispielen eine Marketingplanung zu erstellen. Die Studierenden Georg Berthold, Roman Herzog, Lena Holzwarth, Isabell Pfeffer und Ursula Senger erstellten dabei eine detaillierte Marketingplanung für das Weingut Schiefer. Zentraler Bestandteil der gewählten Marketingstrategie ist die nun realisierte Durchführung des Besens in der Alten Kelter, der die Gaumenfreuden aus erlesenen Weinen und Speisen mit musikalischen Köstlichkeiten verbinden. Der Studiengang Weinbetriebswirtschaft freut sich über die Realisierung des Studiengprojektes und wünscht viel Erfolg!
Die Lehrveranstaltung Marketing-Fallstudien im Studiengang Weinbetriebswirtschaft zielt auf eine enge Verknüpfung von theoretischen Grundlagen und der praxisrelevanten Umsetzung durch die teilnehmenden Studierenden ab. Im vergangenen Jahr konnte neben dem Weingut Schiefer als Kooperationspartner die Weingärtnergenossenschaft Brackenheim gewonnen werden, die auch im aktuellen Semester unseren Studierenden als Praxisbeispiel bei der Entwicklung ihrer Marketingplanungen dient.


Oenologie-Vorlesungen starten in Weinsberg
Das dritte Semester des Studiengangs Weinbetriebswirtschaft ist mit einer Führung in der Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) in die oenologischen Veranstaltungen gestartet. Die Veranstaltungen umfassen Kellerwirtschaft, Weinchemie und Mikrobiologie. Die Vorlesung Kellerwirtschaft wird in enger Zusammenarbeit der Hochschule Heilbronn mit der LVWO Weinsberg gehalten. Dr. Blankenhorn (LVWO), Dr. Röhrig (LVWO) und Prof. Dr. Brysch-Herzberg (HHN) vermitteln den Studierenden die Grundlagen zu Themen wie Rot- und Weißweinbereitung, Destillate oder Traubennebenprodukte. Ziel ist es bei den Studierenden das Verständnis für die Produktionsprozesse zu wecken, alternative Herstellverfahren sowie deren Vor- und Nachteile vorzustellen und das Bewusstsein für die Kostenwirksamkeit der unterschiedlichen Verfahren zu erlangen.



![Oenologie Weinsberg Dr. Blankenhorn mit Studierenden des 3. Semesters [Foto: MBH]](http://weinbetriebswirtschaft.de/wp-content/uploads/oenologie-weinsberg.jpg)